Ueli Burkhalter

Nachmittags-Treff - Fest der vier Dörfer vom 19. Februar 2020

20200219_094750<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-diessbach.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>213</div><div class='bid' style='display:none;'>5963</div><div class='usr' style='display:none;'>9</div>

Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht
Pflücket die Rose, eh sie verblüht.
Man schafft so gern sich Sorg und Müh
sucht Dornen auf und findet sie
und lässt das Veilchen unbemerkt, das uns am Wege blüht.

Monika Messerli,
Dieses Jahr füllte sich die frühlingshaft geschmückte Mehrzweckhalle in Diessbach mit erwartungsvollen Seniorinnen und Senioren unserer vier Dörfer. Was wird uns wohl geboten mit «Märchen, Schwänken und Gesang?», fragte sich sicher die eine oder der andere.

Pfarrer Ueli Burkhalter begrüsste rund 100 Personen. Der Nachmittag stehe unter dem Motto «Glück». Er fragte in die Runde, wer von den Anwesenden sich glücklich schätze. Glück komme in der Bibel, je nach Übersetzung, zum Teil gar nicht vor. Hingegen lese man von Zufriedenheit, Freude, Güte und Liebe. Dazu las er aus dem 23. Psalm vom guten Hirten vor.

Monika Möri verzauberte uns mit Märchen zum Thema Glück und Zufriedenheit. Dazwischen ermunterte uns Liliane Möri zu singen. Sie stimmte gängige Melodien an. Die schön gestalteten Liedblätter erlaubten es allen, herzhaft mitzusingen. René Burkhard begleitete den grossen Chor mit leichten und beschwingten Klarinettenklängen.

Gebannt lauschte man der Erzählung vom älteren ehrlichen und gutherzigen Ehepaar, das von einem Vogel zur Quelle gelockt wird, vom Wasser trinkt und dadurch seine Gebrechen wie durch ein Wunder verschwinden. Der eigensüchtige und geizige Nachbar versucht es ebenfalls, trinkt aber zu viel und wird wieder ein Säugling. Zum Glück findet ihn das nun wieder junge Ehepaar, nimmt das Kind auf und zieht es mit Liebe und Geduld zu einem gutherzigen Menschen auf.

Auch die Geschichte vom Pechvogel, der zu einer alten weisen Frau geht, in der Hoffnung, dass sie ihm helfen könne, zog alle in den Bann. Man schmunzelte über den Einfältigen, der den Hinweis erhält, das Glück liege auf seinem Weg, dieses aber nicht sieht und zuletzt vom Wolf aufgefressen wird.

Viel zu schnell ging die Märchen- uns Singstunde zu Ende. Noch lange hätte man den bezaubernden Erzählungen lauschen und weitere heitere Lieder singen mögen.

Bei angeregten Gesprächen genossen anschliessend alle das traditionelle Zimis. Pfarrer Burkhalter dankte allen Helferinnen und Helfer, welche im Winterhalbjahr einmal im Monat für einen gemütlichen, unterhaltsamen und geselligen Nachmittags-Treff in jedem Dorf sorgen.



Bereitgestellt: 20.03.2020     Besuche: 39 Monat 
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