Ueli Burkhalter

Kirche neu denken

Was wir neu, anders oder mehr tun wollen<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-diessbach.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>179</div><div class='bid' style='display:none;'>5135</div><div class='usr' style='display:none;'>9</div>

– eine Gesprächsreihe der Regio-Gruppe Büren, Diessbach und Pieterlen-Meinisberg
Ueli Burkhalter,
Vor 500 Jahren kam es zu Veränderungen in unserer Welt. Verschiedene Menschen waren nicht zufrieden, wie sich die Dinge entwickelten und forderten neue Initiativen und eine Reformierung, eine Neu-Ausrichtung der Kirche.

Und wie ist das heute? Das haben wir uns am Dienstag, 31. Oktober in Busswil am ersten Regio-Anlass zu «Kirche Neu Denken» gefragt. Und wie sich schnell zeigt: Disputation und Wurstessen fägt. Zum anschliessenden Filmabend sind dann über 50 Menschen beisammen, die sich den Film «Luther» zu Gemüte führen.

Veränderungen fragen ja nicht um Erlaubnis, sie kommen einfach, wie die dänische Psychologin Helen Eriksen sagt.

Wenn wir heute die Kirche anschauen, was freut uns? Welche unserer Aktivitäten und Haltungen wollen wir beibehalten, weil sie uns Energie geben? Was wollen wir aufhören? Und was wollen wir neu, mehr oder anders machen?

Diesen Fragen gingen eine gemischte Gruppe von gut 20 Teilnehmenden aus allen drei Kirchgemeinden nach. Es wurde ernsthaft ausgetauscht, zugehört und nachgefragt. Was siehst denn du? Wie meinst du das? Aha, Hmm, so habe ich mir das noch nicht überlegt. Immer wieder auch freudiges Lachen. «Kirche Neu Denken” soll auch Spass machen. In intensiven Gesprächen sammelten die verschiedenen Gruppen ihre Essenzen. Wichtig für diese erste Runde war, dass man sich nicht einig sein musste. Wenn jemand etwas nennt, wird es notiert. Jede Stimme zählt.

Innert kürzester Zeit kamen so an der Kirchenmauer mehr als 50 Aspekte zusammen. Auffällig war, dass neben vielen Elementen, die wir beibehalten wollen – zum Beispiel das Gefühl von Gemeinschaft, so sein zu können wie man ist, Zusammenarbeit auf den verschiedenen Stufen, vor allem viele Anliegen auftauchten, die wir neu und anders oder mehr tun wollen. Da wird Freude spürbar, mit jung und alt zusammen Fragen anzugehen, der Wunsch nach mehr Disputation und Wurstessen, und ein Statement dass Emotionen wichtiger sind als Geschäftliches, bis hin zur Idee, einen Regiobusdienst anzubieten, um für regionale Gottesdienste Fahrgelegenheiten zu offerieren. Wieviele Gottesdienste brauchen wir optimalerweise? Und welche Angebote könnten wir erweitern?

Antworten braucht es noch keine zu geben in dieser kurzen Zeit. Wichtig ist, sich auszutauschen und ein besseres Bild zu erhalten, was wir als grössere Region an Bedürfnissen sehen und wie wir diese best- möglich anpacken könnten. Die Stimmung ist sowohl an diesem Abend wie am Reformationsgottesdienst der Region in Büren fröhlich und interessiert.

Wer hat Lust im Gespräch zu bleiben? Für den weiteren Dialog zwischen den Anlässen haben wir einen Blog eingerichtet, wo Sie herzlich eingeladen sind, zu lesen, was andere in der Region sehen und wahrnehmen, aber auch um Ihre eigene Perspektive einzubringen. Formulieren Sie Ihre Eindrücke, Ideen, Gedanken, Anliegen und teilen Sie uns dies mit. Unten diesem Artikel können Sie Ihre Kommentare schreiben. Wir sind gespannt auf Ihr Echo!

Wir freuen uns auf die weiteren gemeinsamen Schritte!

Für die Regiogruppe: Matti Straub-Fischer, Leiter Regiogruppe, Monika van Seeters, Büren, Georg Podolak, Pieterlen und Ueli Burkhalter, Busswil.
20.11.2017 20.44 Georg Podolak
Soviel soll neu, anders oder mehr sein. Und mit so wenig hören wir auf. Streben wir nach Anderem und klammern uns am Vorhandenen. Wer hat da einen Vorschlag wie das aufgehen soll?
Bereitgestellt: 16.11.2017     Besuche: 26 Monat 
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